Fridolin! Der König vom Rommelweg... Part 4




Was geht es uns doch gut.

Höre ich Sonja ständig sagen .

Hätten nur alle Tiere und Menschen ein so schönes zu Hause und so tolle Freunde.

Wir sind gesegnet und unendlich dankbar, denn selbstverständlich ist das nicht.

Es kam der Tag an dem Sonja am Knie operiert wurde und ganze acht Wochen liegen bleiben sollte.

Als sie denn so auf dem Sofa lag und müde von all der Medizin, legte ich mich neben sie um ihr ein wenig von dem Schmerz zu nehmen der sie offensichtliche plagte, und etwas Gesellschaft tat ihr sicher gut.

Ganz stolz und verwundert machte sie mir platz und legte noch eine Decke für mich zurecht.

Wartete sie doch schon so lange darauf das ich einmal still und gelassen neben ihr liegen bleibe.

So schliefen wir beide ein und schlummerten Seelig und voller Glück fast den ganzen morgen.

Gegen Mittag kam Rolf, ich vergewisserte mich das es beiden gut ging sprang auf und ging wieder meines Weges.

Sonja bedankte sich für den außerordentlich langen und liebevollen Besuch und meinte das es ihr jetzt sehr viel besser ginge.

Ja, ich kann auch Therapeut sein.

Jetzt fühlte ich mich auch wohl in meinem Fell und konnte bedenkenlos bei den beiden schlafen.

Ich wusste ja dass ich jederzeit kommen und gehen konnte und mich keiner zu etwas drängte.

Die Freude über meine Besuche war immer wieder Groß.

Ich hatte ein zweites zu Hause.

Das war auch gut so, denn leider fiel Alfred ein zweites mal und musste wieder für eine sehr lange Zeit ins Krankenhaus.

Diesmal bat er Sonja darum sich um mein wohlergehen zu kümmern und gab ihr den Hausschlüssel zu meinem Heim.

Bald jedoch ergab es sich, das ich nur noch bei Sonja und Rolf blieb.

Ich hatte meinen eigenen Napf und konnte kommen und gehen wann immer ich wollte .

Sonja versorgte mich auch zum ersten mal mit Medizin, ich hatte mir immer wieder an der selben Stelle am Hinterteil das Fell ausgerissen,

Ich bin nicht gerne gebürstet und etwas gegen Flöhe und dergleichen hatte ich auch noch nie bekommen.

Als Alfred wieder Heim kam, glänzte mein Fell und das Loch im Pelz war weg .

Ein völlig ausgeglichener und gepflegter Kater begrüßte ihn.

War ich doch bis zu diesem Zeitpunkt wie eine Wildkatze.


Fortsetzung folgt...

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