Friedolin! Der König vom Rommelweg... Part 3



Nachdem ich schon eine Zeitlang auf Besuch zu Sonja und Rolf kam, verweilte ich immer öfter dort im Haus, legte mich aber nie schlafen.

Ich war noch Jung, voller Energie, neugierig und Alfred wartete ja auch auf mich.

Dem brachte ich regelmäßig ein paar Mäuse zum Dank und für den Fall das er

Hunger hat.

Nun kam eine Zeit die sehr verwirrend für mich war.

Alfred stürzte schwer im Haus, musste in ein Krankenhaus und wurde operiert.

Leider ist er dort noch viel kranker geworden und er kam und kam nicht wieder Heim.

Ich vermisste ihn furchtbar und war verängstigt denn niemand konnte mir sagen wann er wieder zurück kommt.

Alfreds Nachbar und Kumpel Jürgen sorgte dafür das ich genug zu Essen und Trinken hatte und ließ mir ein Fenster offen, so dass ich jederzeit ins Haus konnte.

Es vergingen nunmehr Monate und mein bester Freund kam immer noch nicht Heim . In irgendeine Klinik zum erholen wurde er geschickt .

Seine Tochter Beate kümmerte sich derweil ums Haus und schaute auch öfter bei mir vorbei.

In dieser Zeit bat Sie Sonja und Rolf auch um Hilfe wegen der Installation eines Fernsehers für meinen Freund Alfred.

Er sollte nach seiner Rückkehr aus der Klinik genug Programme haben, denn er würde nie mehr richtig laufen können.

In dieser für mich sehr schlimmen Zeit, lernte ich meine zweite Familie besser kennen und ließ zu dass man mich streichelt.

Schlafen jedoch wollte ich nicht dort, oder mich länger streicheln lassen.

Als Freigänger hält es mich eh nicht lange im Haus.

" Unruhig und sehr nervös ",meinte Sonja, sei ich und versuchte mir sanft die Unruhe zu nehmen indem sie ruhig und stetig mit mir sprach.

Sie summte leise eine beruhigende Melodie aber ich wollte nicht wirklich sitzen bleiben oder dort schlafen.

Geduldig und ohne mich zu drängen hat man mir die Zeit gelassen vertrauen zu gewinnen.

Jetzt aß ich auch schon mal dort oder ruhte mich etwas aus, aber lange blieb ich dennoch nicht.

Ich hatte ja mein eigenes großes Haus ganz allein für mich und dort meine Ruhe.

Es verging ein ganzes langes Jahr und endlich, kam mein alter Freund Alfred Heim.

Er konnte kaum laufen und ging erst an einem Rollator und später saß er nur noch im Rollstuhl.

Ich musste also sehr vorsichtig sein und mich jetzt um ihn kümmern.

Die Besuche bei Sonja und Rolf litten darunter, jedoch freundete Sonja sich jetzt auch mit Alfred an und sie kam öfter zu uns zu Besuch um nach dem rechten zu sehen.

Das freute uns sehr.


Fortsetzung folgt...

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