Friedolin! Der König vom Rommelweg... Part 5


Von der Wildkatze zum Schmusekater !!!

Ich hatte fortan zwei Haushalte.

Einmal blieb ich längere Zeit bei Rolf und Sonja und ein anderes mal wieder bei Alfred. Am aller liebsten hatte ich Gesellschaft.

Wenn Sonja Zeit hatte und auf der Terrasse saß , lag ich in ihrer Nähe.

Bei Alfred war es ähnlich, da wo er war da ging auch ich hin.

Aus dem wilden jungen Kater wurde langsam ein nach nähe suchender älterer Herr.

Ich forderte jetzt immer öfter meine schmuse Einheit ein, hatte ich genug, wurde ich frech, biss und kratzte fürchterlich.

Das fanden die beiden nicht wirklich toll und schimpften das ein oder andere Mal

mit mir.

Spielen geht anders meinte Sonja, das was ich mache wäre kämpfen und täte ihr weh. Das musste ich dann wohl noch lernen aber ich konnte mich anders nicht verständlich machen um zu sagen das ich genug hatte vom schmusen.

Es kam vor dass ich schon einmal mehrere Tage und Nächte bei den beiden blieb und mein Freund Alfred anrief um sich zu vergewissern ob ich auch drüben bin. " Wenn mein bester Freund Fridolin bei euch ist , dann geht es ihm auch gut " sagte er.

Ab und an bekam ich Aussetzer und war extrem frech.

Da traute sich niemand in meine Nähe.

Es lag wohl daran das ich eigentlich immer draußen war und mein Revier verteidigen musste.

Den Umgang mit meinen Menschenfreunden musste ich erst noch lernen.

Ich sprang grundlos auf und attackierte Sonja oder Rolf, biss mich in deren Arm fest oder sprang ihnen ans Bein.

Einmal so arg, das Rolf mich im Reflex weggeschleudert hatte.

Ich war etwas erschrocken aber hatte mich nicht verletzt, ging raus und ließ mich ein paar Tage nicht mehr sehen.

So wechselte ich nicht nur die Haushalte sondern auch meine Launen.

Ich versorgte alle drei Freunde mit Mäusen wobei sich Sonja immer besonders freute und sich für das tolle Geschenk bedankte.

Ich verbrachte viel Zeit bei den beiden und schlief meistens bei Alfred in der Nacht.

Als Sonja dann mehrmals operiert wurde, kümmerte ich mich natürlich darum, das sie Gesellschafft hatte.

Ich lag viel in ihrem Schoss und so hatte sie viel weniger Schmerzen.

Das tat ihr sehr gut und so wurde sie auch schnell wieder gesund.

Meinen kleinen Glücksdrachen nannte sie mich, weil ich im Schlaf immer so friedlich aussah wie FUCHUR aus der unendlichen Geschichte.

Ja sie hatte sich doch sehr in mich verliebt .

Alfred und Rolf wurden schon ein wenig Eifersüchtig.

Darum verbrachte Sie auch viel Zeit bei Alfred, die beiden tranken dann ein Gläschen Wein und plauderten.

Meistens über mich.


Fortsetzung folgt...

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