Was hat es auf sich mit dem Spiegel?

Aktualisiert: 28. Juni 2020



Wir tun immer gut daran, wenn wir unser Tier in seiner ganzen Lebenssituation betrachten und wenn wir Menschen für den Einfluss, den wir auf unser Tier haben, Verantwortung übernehmen und unser Handeln und Tun hinterfragen.


Körper und Psyche sind eine Einheit, und sollten immer ganzheitlich betrachtet werden. Doch geht alles noch weit über den Körper hinaus. Äußere Einflüsse, die Ernährung und die Haltung haben einen starken Einfluss. So beeinflussen wir Menschen und die Umwelt das Wohlbefinden unserer Tiere enorm.


Wir sind sehr stark mit unseren Tieren verbunden und so ist es wenig verwunderlich,

das sie anfangen unser Leid und unsere Last mit zu tragen.


Das hat auf lange Sicht Verhaltensänderungen und auch oft Krankheit zur Folge.

Hier sollte man auch nicht außer Acht lassen, das wir uns Tiere aussuchen oder Tiere uns,

die uns sehr ähnlich sind und zu uns passen.


Unser Verhalten und unsere innere Haltung kann die Gesundheit unserer Tiere sehr stark beeinflussen.


So haben Menschen, die sehr unsicher, nervös und kopflastig sind, oft Tiere, die an Magenbeschwerden, Muskelverspannungen und Ängstlichkeit leiden. Die Unruhe überträgt sich auf das Tier und der Körper des Tieres reagiert darauf. Unsere Tiere können auch unsere Krankheiten tragen, und natürlich werden sie auch durch unsere Art des Umgangs beeinflusst.




Wenn wir uns über die Probleme unseres Tieres Gedanken machen, ist es hilfreich zu überprüfen, wie viel Einfluss von uns ausgeht.

Wenn wir erst einmal erkannt haben, dass unsere innere Unruhe der Auslöser für den nervösen Magen und die Ängstlichkeit unseres Tieres sein kann, dann haben wir einen Ansatzpunkt, der uns weiterhilft.

Wenn wir nun noch an unserer inneren Ruhe arbeiten und unser System harmonisieren, kann der Erfolg tiefgreifender und nachhaltiger sein.

Ich selber habe diese Erfahrung gemacht in Bezug auf die Beziehung zwischen meinen Pferden und mir und deren Verhalten.

Wenn wir diese Erkenntnis erlangen, können wir unser Tier aus dieser Verantwortung entlassen.

Und wenn wir nun davon ausgehen, dass unser Tier unser Verhalten annimmt, kann die Arbeit an uns selbst viel Last von unserem Tier nehmen und zu dessen Genesung beitragen und uns allen zu einem harmonischerem Miteinander verhelfen.


Eigentlich gibt es fast nie nur einen Grund für ein Problem. Es sind immer viele Kleinigkeiten, die dann zusammen ein Problem ergeben. Das Spiegeln ist nur eines dieser Kleinigkeiten und je mehr wir auf die Zeichen und Signale unserer Tiere achten und sie erkennen, je mehr können wir für Harmonie sorgen und desto erfolgreicher wird die Behandlung sein.


Herzlichst Deine Claudia

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